Samstag, 2. Dezember 2017

Polit-Talk mit Kind


Velasquez: Las Meninas, 1656
Erst hatten wir Übernachtungsgäste von weit weg, die wir eigentlich nicht kannten. Dann besuchten die  Kinder Oma. Und wir Großen gingen auf die Straße. Gegen eine Partei, die unsere Werte mit den Füßen tritt.

Mama Mensch: "Es hat sich eine Gruppe von Menschen zusammen getan, die finden alle Menschen doof, die anders sind. Am liebsten wollen die, dass sie weggehen. Die wollen nicht, dass du mit Lina (alle Namen geändert) spielst. Und auch nicht mit Adelbert."

Der Mini-Mensch (5): "Weil Adelbert dunkle Haut hat und weil Lina auch ein bisschen dunkler ist?"

Mama Mensch: "Ja. Die mögen auch nicht die Mamas, die Kopftücher tragen."

Der Mini-Mensch: "Linas Mama trägt ein Kopftuch. Und Inas Mama auch. Könnten die dann nicht mehr in die Kita gehen?"

Mama Mensch: "Eigentlich will diese Gruppe sowieso nicht, dass ihr in die Kita geht. Die finden, die Kinder sollten lieber zu Hause bei ihren Müttern bleiben."

Der Mini-Mensch wird traurig.

Mama Mensch: "Aber was mich am meisten ärgert. Du weißt doch, dass Oma sich im Flüchtlingsheim um die Kinder kümmert. Du weißt ja, dass viele Menschen hierher kommen, weil Krieg ist. Diese Gruppe möchte denen nicht helfen und wollen sie nicht hier haben. Aber die müssen doch irgendwo hin, sie können ja nicht im Krieg leben. Und diese Gruppe trifft sich heute in unserer Stadt zu einer Besprechung."

Der Mini-Mensch: "Weißt du was, du musst die hier wegjagen. Am besten sollen die doch dahin gehen, wo Krieg ist."


Nun ja, ganz so radikal sind meine politischen Ideen dann doch nicht. Aber es ist mir wichtig, für meine Meinung und Überzeugung gerade zu stehen und mich nicht im stillen Kämmerlein zu freuen, dass ich zu den 87% gehöre. Es ist mir wichtig, vernunftgesteuert und menschenfreundlich zu denken und zu handeln. Das ist auch politisch, auch wenn ich parteilos bin.

Vor einiger Zeit ging durchs Netz die Frage, ob man Kinder mit auf Demos nehmen soll. Die Route war sehr lang und es war um die null Grad. Für meine Sommerkinder wäre das eine reine Zumutung gewesen, daher habe ich es in diesem Fall nicht getan. Aber beide waren auch schon mal mit auf der Straße. Mir ist es wichtig, ihnen die Welt zu erklären und sie verstehen zu lassen, was inhaltlich dahinter steht, egal ob sie nun dabei sind oder nicht.
Ja, damit beeinflusse ich sie möglicherweise. Wir beeinflussen alle unsere Kinder mit unserem Lebensstil, unseren Regeln und Ritualen. Das tun auch andere Menschen aus ihrem Umfeld. Die Gleichaltrigen werden dabei immer wichtiger. Wir alle beeinflussen uns irgendwie gegenseitig. Ich hoffe nur, dass der Mini-Mensch später nicht ganz so radikal wird, wie sie sich jetzt äußert.


Montag, 13. November 2017

Kinder Bilder Kinderbilder

Heinrich Vogeler: Mädchen mit Katze, 1914
Es gibt was Neues bei Papmama: KUNST! Ja, ich schmücke mich mit den fremden Federn vorhandener Kunstwerke.

Warum? Ich möchte nicht nur meine Kinder  nicht zeigen, sondern auch Papa und Mama Mensch wollen nicht so recht ihr Gesicht hergeben. Dies wurde auch schon als unpersönlich kritisiert. Wir sind nun mal nicht die Selfie-Familie und ich laufe auch nicht den ganzen Tag mit Kamera und Handy herum, damit ich den perfekten Schnappschuss meiner Kinder von hinten oder das geniale Detail meines Frühstückstischs hinbekomme.

Hierzu passt die aktuelle Kampagne des Kinderhilfswerks zum Thema "Recht am eigenen Bild". Am meisten mag ich diesen Beitrag zum Thema: http://infemme.com/kinderrechte-im-digitalen-raum/http://infemme.com/kinderrechte-im-digitalen-raum/ Vielen Dank dafür!

Im Urlaub fotografieren wir zugegeben mehr und auch da fällt mir auf, dass die Suche nach dem perfekten Ausschnitt, dem schönsten Motiv, der besten Perspektive uns einen Wahrnehmungsfilter auflegt, uns in die Metaebene zwingt, statt einfach nur zu sein. Wie schön ist es, wenn der Akku leer ist, einfach nur die Landschaft zu sehen - ohne Display! Das Gleiche gilt auch für unseren Alltag.

Die neue Idee von Papmama: Ab jetzt wird hier Kunst gezeigt, die Kinder darstellt. Vielleicht passt sie zu dem dazugehörigen Text, vielleicht passt sie zu unserer Familie. Oder eben auch nicht. Kommentiert wird die Kunst nicht. Viel Spaß dabei!


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Sonntag, 22. Oktober 2017

An diesen 20 Punkten merkst du, dass du mit Kindern zusammen lebst - Blogparade

#thereallebenmitkindern  #blogparade von 2KindChaos

1. "Conni, Conni"

2. "Meine Freundin Conni..."

3. Papa Mensch: "Seit unserem Urlaub hört der Mini Mensch (5) endlich gerne Hörspiele. Die Autofahrt war super. Bestimmt schläft sie auch bald selbstständig damit ein."

4. "Erdbeerinchen Erdbeerfee, Sonnenschein und grüner Klee."

5. "Conni, Conni..."

6. "Hoppa, Hoppa" - "Aua, geh bitte von meiner Kaiserschnittnarbe runter."

7. Berge am Meer, schönste Landschaft, Ausblicke von einsamen Wanderwegen aufs glitzernde Wasser. Aber Wandern? Vielleicht in fünf Jahren? In 10 Jahren? In 20 Jahren? Kann ICH dann noch wandern?

8.  "Conni, Conni..."

9. Freizeitplanung: immer auf Zack zwischen Verabredungen, Kinderturnen, Schwimmkurs, Chor, Kinderarzt und eigentlich würden die Kinder doch einfach mal in Ruhe spielen wollen. Und ich? Egal...

10. Jedes in den Urlaub mitgenommene Buch ist unnötiger Ballast. (Ausnahmen: "Wieso, weshalb warum: Prinzessinnen" und "Bobo feiert Geburtstag")

11. Achtung Ekelwarnung: Kotze im Auge brennt. Musste mal gesagt werden, wusste ich vorher nicht.

12.  "Mehr, mehr, mehr!"

13. Vorher ebenso unwissend,  dass Eltern-Klappbetten im Kinderkrankenhaus so unbequem sind, dass man sie morgens um sieben (wie vorgeschrieben) gerne zusammenklappt, um dann den Tag sitzend neben den liegenden Kindern zu verbringen.

14. Noch eine Ekelwarnung: Morgens von einer Kaka-Windel im Gesicht - also sitzend auf dem Gesicht - geweckt werden: auch eine spannende Erfahrung. Schön warm.

15.  "Auch Eis."

17.  "Wollen wir morgen was mit Reis essen?" - Schnappatmung beim Menschlein (2): "Eis, Eis, auch Eis!"

18. "Conni, Conni, meine Freundin Conni...

18. ... du bist immer für mich da." (Und wir auch für die Kinder, zumindest im Geiste, 24/7 durchorganisiert, IMMER)

19. "Mama, du sollst weg, ganz weit weg, bis nach Südamerika!"

20. und weil es trotz alledem doch schön ist: "... du bist wunderbar!"





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Freitag, 29. September 2017

Freiheit einer arbeitenden Mutter

Die letzte Woche hieß es - und ihr kennt das alle - viel zu tun. Beruflich den Schreibtisch bis oben hin voll, dazu Nachmittagstermine. Elterngrillen in der Kita. (Nein, liebe Leserschaft, das ist nichts Grausames, die Eltern werden nicht auf dem Grill gebraten, obwohl Oma Mensch das erst dachte) Politischer Frust. Zeit für Freunde. Fürs Hobby. Für Geburtstagsgeschenk-vorbereitung. Für die Kinder selbstverständlich. Die Organisation von 24/7 Kinderbetreuung. Permanente Verantwortung. Briefwahl für den Landtag und Angst vor noch mehr politischem Frust. Monstermückenstich beim Mini-Menschen. (Weiß jemand mehr über diese angeblich neue Mückensorte?)

Wo sind die Momente zum Innehalten? Die Momente der F r e i h e i t?

Heute durfte Mama Mensch so einen Moment genießen. Einen kleinen Augenblick der Freiheit.

Kurz: Ein Kind bei Oma Mensch, ein Kind mit Papa unterwegs. Keine Verabredung, keine zeitliche Verpflichtung im Anschluss. Ein paar Dinge erledigt und dann...

.... denkt bitte nicht, jetzt käme was Spektakuläres ....

... im Supermarkt bemerkt, dass ich gerade OHNE Kinder einkaufe, dass ich mal wieder in Ruhe das Süßigkeitenregal studieren kann, keine Eile habe und das Gefühl zu wissen: Wenn ich nach Hause komme, bin ich erstmal nur für mich, nur ich, ich, ich, ICH, Mama Mensch für einen Augenblick mehr Mensch als Mama. Also ich.

Das war`s schon. Die große Freiheit einer vollen Woche. Ein Hochgenuss und absolutes Highlight im Leben einer arbeitenden Mutter.



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... und noch ein Sommerbild, um die ausgefallene Jahreszeit zurückzuholen. Habt Spaß und Sonne im Herzen oder sonstwo!

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Donnerstag, 21. September 2017

100 Gründe, warum Eltern wählen gehen sollten...

 




... und zwar eine demokratische Partei.

Diesen Aufruf habe ich gestern in einem Forum gestartet. Das Gute: Egal, was passiert - wir sind viele! Wir sind laut, wir bleiben laut und wir sind stark. 
Nicht nur Familie Mensch steht hinter dem Gang ins Wahllokal, seht selbst:

 Warum geht ihr wählen?

weil Kinderbetreuung endlich auch für arbeitende Menschen kostenlos sein sollte
weil die Schulbildung nicht vom Gehalt der Eltern abhängig sein sollte
weil unsere Kinder nicht unsere Heimplätze bezahlen sollen
Weil unsere Kinder noch Rente bekommen sollen
weil unsere Kinder nicht bis 80 arbeiten sollen

Weil mir wichtig ist, was politisch in unserem Land passiert und ich somit die Unterbindung extremer Parteien unzerstütze. Zudem soll meine Tochter lernen, dass dieses Recht wahrzunehmen, etwas essentielles ist.

Weil es Zeit wird, das sich wieder etwas zum besseren Verändert und Schluß ist mit LarriFarri Schutz der Großen/Reichen und die Menschen in der Mittelschicht dürfen buckeln um ihren Lebensunterhalt zu stemmen.
Weil es Zeit wird das Kinder kein Armutsrisiko mehr sind!
Weil es Zeit wird, das wieder etwas mehr Gerechtigkeit herrscht.
Weil es Zeit wird, für den Frieden einzustehen, bei all dem Hass, der grad überall vor sich hin kocht!

 Weil wir dieses Privileg zu schätzen wissen sollten!

Weil es leider nicht selbstverständlich ist in einer Demokratie leben zu dürfen und seine frei Meinung äußern zu dürfen ohne Angst um sein Leben haben zu müssen.
Das es auch heute noch nicht selbstverständlich ist, das Frauen die selben Grubdrechte wie Männer besitzen.

Weil wir versuchen sollten die Weichen so gut wie möglich für unsere Kinder zu stellen

weil eine Frau in der Lage sein sollte, auch ohne Mann, eine Familie ernähren zu können

Andersherum sollte es auch möglich sein, dass ein Mann alleine seine Familie versorgen kann und die Mutter arbeiten darf wenn sie möchte, aber nicht dazu gezwungen ist, weil das Gehalt sonst nicht für die essentiellen Dinge (ich klammere bewusst Luxusgüter aus) der Familie reicht

Weil ich meine Kinder in einem Land aufwachsen lassen möchte, in dem Toleranz mehr ist als nur eine leere Phrase

Weil wählen ein demokratisches Grundrecht ist!
Und dieses Recht müssen wir an unsere Kinder weitergeben und vorleben.

Weil wer nicht wählt, der lässt andere für sich entscheiden.
Weil jede Stimme für eine demokratische Partei die rechten und linken Parteien schwächt.
Weil Wählen gelebte Politik ist.
Weil ich möchte, dass meine Tochter in einem freien Land aufwachsen kann und alles werden kann was sie will



Ich sammle weiter und ergänze. Hundert Gründe sind denkbar. Wer hat noch einen?

Vielen Dank für https://www.grossekoepfe.de/2017/09/die-bundestagswahl-2017-steht-an-wer-sollte-die-stimmen-der-familien-bekommen.html für den politischen Aufruf in die Elternblog-Welt.

Weitere Gründe von anderen Müttern am 22.09.:

Weil ich in einem Land leben möchte in dem jeder Mensch gleich viel Wert ist!
Weil meine Familie und ich weiterhin in einem freien demokratischen Land leben möchten.
Weil sich die dunkelste Geschichte unseres Landes nicht wiederholen soll!

Wer hat noch mehr? Hundert Gründe sind gesucht.

weil mein Kind leben soll.
Werden die Umweltschutzmaßnahmen gestoppt dann gibt es die Welt so wie wir sie kennen nicht mehr lange...

Weil ich die Wahl mit einem Sonntagsspaziergang mit der Familie verbinden kann und am Ziel meine Kompromissfähigkeit testen kann, weil keine Partei meine bedingungslose Zustimmung hat.
....weil ich meinen Kindern nur so vorleben kann, dass eine Demokratie nur dadurch funktioniert, dass wir wählen gehen.

Damit Parteien die Menschen und besonders auch Kinder die Schutz suchen vor Krieg nicht aufnehmen wollen keine weiteren Stimmen bekommen.
Sowas nennt man Menschlichkeit ein wichtiges Gut das wir unseren Kindern mitgeben sollten.

Für ein friedliches Land und ein friedliches Europa. Ich möchte für mich und meine Kinder ein Leben in Frieden und Freiheit.

Mittwoch, 20. September 2017

Papmama Reloaded

Papmama ist wieder da. Live. Reloaded. Comeback. Unplugged-Tour in Vorbereitung.

Mama Mensch hatte in der letzten Zeit wenig Schreiblust. Ich lebe nicht fürs Blog und das Blog ist nicht mein Leben. Papa Mensch wünscht sich aber neue Posts. So soll das sein.

Was ist neu und was ist alt in der Familie Mensch?

Der Mini-Mensch ist nun fünf und ein Vorschulkind, sagt manchmal noch immer "Papmama" zu mir. Wir haben uns aber zusammengerauft, sie liebt ihren Papa nun immer noch über alles, aber manchmal machen wir auch tolle Mama-Sachen gemeinsam. Manchmal möchte sie Narkoseärztin und manchmal Prinzessin sein. Ihre Lieblingsfarben sind Lila, Pink und Rosa. Und Violett.

Das Menschlein ist nun zwei Jahre alt, hat einen eigenen Willen, kurze, flinke Beine und ist eine Latetalkerin. Sie sagt viel, aber wenig Verständliches. Sie sagt lieber Mama. Sie sagt Mama zu Mama, Mama zu Papa und zu den Erzieher_innen auch. Nur Oma heißt neuerdings  M-ma oder so.

Mama Mensch und Papa Mensch versuchen immer noch gleichberechtigt zu leben. Nicht als Experiment, sondern weil es passt. Wir arbeiten weiterhin beide ca. 2/3 mit nicht selbst wählbaren Arbeitszeiten und manchmal doofen Terminen. Wir lieben unsere Kinder und sind manchmal doch genervt. Mal holt der eine, mal die andere die Kinder ab oder bringt sie, so wie es organisatorisch besser geht. Naja, Papa Mensch arbeitet 10 Minuten von der Kita entfernt, Mama Mensch 45 Minuten... soviel zum Thema Gleichberechtigung in der Familie ...

Dann gibt es noch Oma und liebe Freunde. Sie unterstützen uns bei Engpässen. Und wir nehmen auch gerne mal andere Kinder. Es ist gut und wichtig, ein solches Umfeld zu haben, in denen die Kinderbetreuung auch im Notfall abgesichert ist. Und es ist wunderbar, dass unsere Kinder so cool drauf sind,  dass sie diese Situationen als etwas Schönes empfinden.

Mama und Papa Mensch sind - wie der Name schon sagt - vor allem auch Menschen, heißt: Individuen mit Bedürfnisse. Wir sind nicht nur Arbeistiere oder Rudeltiere innerhalb der Familie. Beide haben Hobbys und Freunde. Und manchmal möchten wir uns ausruhen. Das ist eine Menge. Und eben weil das so ist, blogge ich nach Lust und Laune.
 ... weiter geht`s mit Frühlings- und Sommerkitschbildern, um die ausgefallenen Jahreszeiten zurückzuholen. Habt Spaß und Sonne im Herzen oder sonstwo!

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Dienstag, 28. März 2017

Ein Schlag ins Gesicht

Frühlingssonnenschein, Familie Mensch auf dem buntesten und größten und überfülltesten Großstadtspielplatz im hippen Stadtteil-Nord. Ihr wisst schon: Helikoptermamas in der Sandkiste, links der Bio-Bäcker, rechts der Eiswagen, "Bahn frei Kartoffelbrei", Barfußkinder vs. Regenhosen, mit dem Laufrad wird`s eng im Gewusel und ab Punkt 17.30 wird das mit Namen beschriftete Sandspielzeug eingesammelt. So ein Ort, an dem ich mich so semi-wohl fühle, aber man könnte ja Freunde treffen und ach, irgendwie bin ich auch zu faul eine andere Entscheidung zu treffen und die Bank dort ist optimal zur Sonne ausgerichtet.

Wie wird man in all dem Gewusel zum Gesprächsthema Nummer 1?

Ganz einfach: Man lässt sich von seinem Kind eine Ohrfeige geben und zeigt keine Reaktion. Richtig: Die Frau hat den Schlag in ihr Gesicht einfach ignoriert. Ja, ich war schockiert, als ich das gesehen habe, Papa Mensch und andere Eltern auch. Der Satz "Hast du das gerade gesehen?" war mehrfach zu hören.

Darf ein Kind seine Eltern schlagen? Eindeutig: "NEIN!" Natürlich wurde sich das Maul zerrissen und diskutiert. Sollte sie nun mit ihrem Kind direkt den Spielplatzbesuch beenden? Sollte sie ganz deutlich "Nein" sagen? Sollte sie dem Kind in Ruhe erklären, warum das (und jegliche Gewaltanwendung) nicht in Ordnung ist? Ist diese Frau gar ein Opfer häuslicher Gewalt? Ist es in der Familie üblich, geschlagen zu werden und sich nicht zu wehren? Kann die Mutter so ein Vorbild sein?

Mit vielen Fragen verlassen wir den Spielplatz, die sind nun gestellt, aber nicht geklärt. Konsequenzen? Hat unser Gerede auch nicht. Reset. Und Tschüss bis zum nächsten Mal. Dann hinterfragen wir uns selbst.